Psychologische Gutachten von Abgeordneten bei der Bundestagswahl

Wenn ich als Direktkandidat bei der Bundestagswahl antreten würde, dann würde ich über meine Gegenkandidaten ein psychologisches Gutachten erstellen lassen. Als Grundlage dient dann das jeweilige Abstimmverhalten der Bundestagsabgeordneten. . Es würden aber auch sämtliche Antworten auf Anfragen (Abgeordnetenwatch) mit einfließen. Alle Bundestagsabgeordneten sind nur ihrem Gewissen verpflichtet. Somit spiegeln  Abstimmverhalten und Antworten nur das Gewissen des Kandidaten wieder. Selbstverständlich sollte der Gutachter auch ein Gespräch mit den Betroffenen führen, aber das würden die Begutachteten vermutlich ablehnen.

Je nach Länge des Gutachtens bekämen dann alle Haushalte das Gutachten komplett mittels Postwurfsendung als  Broschüre oder eine Kurzfassung mit Link zur Webseite. Anhand des Gutachtens könnten dann alle Wähler meines Wahlkreises die Wahlversprechen der Partei mit dem Abstimmungsverhalten in der Vergangenheit abgleichen. Aber auch, ob bereits getätigte Wahlversprechen eingehalten wurden. Immerhin sollen diese Kandidaten ja die Interessen der Wähler vertreten.

Nun, diese Vorgehensweise mag ein wenig drastisch sein, aber anhand welcher Maßstäbe sollen Politiker denn sonst gewählt werden? Geht es um Aussehen und/oder Kleidung? Wer am besten lügen kann? In wie vielen Vereinen sich eingeschleimt wurde? Wer das meiste Geld für Eigenwerbung investiert und das wohlmöglich auch noch von Lobbyisten gesponsert? Berufliche Qualifikationen könnten noch mit einfließen, aber dann fliegen die Grünen hochkant aus dem Bundestag…

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Bildquellen

  • Art 38: Frank Borgmann
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