Der „Arsch“ stirbt aus

Der „Arsch“ verschwindet aus der Öffentlichkeit, aber hinter vorgehaltener Hand gibt es ihn noch vereinzelt. Ich erinnere mich noch gut daran, wie aus dem „Arschkriecher“ der „Diplomat“ wurde. Ähnlich wie der „Neger“ aus Filmen, Büchern und Medien verbannt wurde, verschwindet nun auch der „Arsch“. Es werden für „Neger“ und „Arsch“ zunehmend positivere Synonyme verwendet. Damit wächst zwangsläufig auch die Sprachvielfalt. Man setzt sich auf seine „5 Buchstaben“, es wird an Hintern geleckt, in Allerwerteste getreten und auf den südlichsten Teil des Rückens gestarrt. Seit der Erfindung der antiautoritären Erziehung wird auch kein „Arsch“ mehr versohlt.

Die meisten „Arschlöcher“ findet man zwar weiterhin in der Politik und die Größten unter den Machos, aber diese Charakterbeschreibung findet sich immer seltener. Das „Arschgesicht“ wurde durch „unter Flatulenzen /Blähungen leidende Personen“ ersetzt. Als Kinder sagten wir noch „Wer es zuerst hat gerochen, dem ist es aus dem Arsch gekrochen“, aber seitdem es immer mehr furzende Vegetarier gibt…

Für Webseitenbetreiber ist die Verwendung von „Ärschen“ negativ. Alle Suchmaschinen filtern sie raus und lassen sie im Ranking sinken. So wird der „Arsch“ nachhaltig vertrieben. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er diese Entwicklung/Zensur gut findet, aber es werden immer mehr Wörter stiefmütterlich behandelt. Die Genderwahnsinnigen und Minderheitenlobbyisten sind schon länger dabei unsere Sprache und unsere Formulierungen einzuschränken. Damit verbunden werden schon heute Geldstrafen verhängt…

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