Jens Spahn und die Kellner

Jens Spahn ist ein wenig angesäuert, weil er in Berlin von Kellnern in Englisch angesprochen und bedient wird. Eigentlich zu Recht, aber seine Parteichefin höchst persönlich war es doch, die verächtlich die Deutschlandfahne bei einer wichtigen Siegesfeier von der Bühne verbannte. Andererseits haben auch vereinzelt CDU-Politiker gegen Denglisch angekämpft. Somit herrscht in der CDU diesbezüglich eine gewisse Unstimmigkeit.

Berlin ist eine internationale Stadt. Ausländische Touristen und Kriminelle fühlen sich in der Hauptstadt wohl. Eigentlich wäre mehrsprachiges Bedienungspersonal angebracht, aber vereinzelt setzen Berliner Lokale/Restaurants nur auf Englisch. Hier könnte mit Trinkgeldern eingegriffen werden: Wer mich nur auf Englisch bedient, der bekommt nur 5% Trinkgeld und die Deutschsprachigen 40%. Ich bin mir sicher, dass wenn diese Trinkgeldpraxis von viel mehr Gästen angewendet werden würde, dass die Kellner sehr schnell Deutsch lernen und sich so besser integrieren würden.

Share This:

Bildquellen

  • Trinkgeld: Frank Borgmann
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Deutschland, Zuwanderer abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.