Kostenlose Werbung mit Hetze

Ein bisher bedeutungsloser Anbieter von Speisen hat die Teilnahme an einem Street-Food-Event abgesagt. Als Grund gibt er an, dass er seine afrikanischen Mitarbeiter vor den bösen Ossis schützen will. Mit dieser plumpen Hetze hat er bereits deutschlandweit kostenlose Werbung für seine rollende Imbissbude machen können und wird damit wahrscheinlich der Super-Gutmensch 2017.

Würde die alte Karre die Fahrt von Köln nach Plauen überleben? Hat überhaupt einer der Afrikaner einen Führerschein? Könnte es sein, dass seine Mitarbeiter einer Residenzpflicht unterliegen und sie deshalb nicht nach Plauen fahren dürfen? Ist unter den Mitarbeitern eine meldepflichtige ansteckende Krankheit ausgebrochen? Vielleicht fehlten dem Imbissbetreiber auch nur die Gelder für Kraftstoff, Standgebühr und Hotelübernachtungen. Wir werden die wahren Gründe vermutlich nie erfahren.

Share This:

Bildquellen

  • Super Gutmensch Food: Frank Borgmann
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.