SRG bangt um ihre Zukunft

Die Schweizer sind in der glücklichen Lage über wichtige Themen und Entscheidungen abstimmen zu dürfen. Etwas total Populistisches, weshalb in Deutschland „Christdemokraten“ und „Sozialdemokraten“ Volksentscheide auf Bundesebene ablehnen. Morgen geht es in der Schweiz um die Abschaffung der Rundfunkgebühr. Derzeit werden den Schweizern jährlich 451 Franken (ca. 391 Euro) von der Billag (ähnlich wie GEZ) abgepresst, damit die Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) überteuert senden kann.

Um Gegner der Zwangsabgabe milde zu stimmen, hat der Bundesrat im Vorfeld eine Senkung der Rundfunkgebühren von 451 Franken auf 365 Franken beschlossen. Eine Ersparnis von umgerechnet 86 Franken/75 Euro im Jahr. Damit kommen sie der Mehrheit der Schweizer entgegen, die nicht generell gegen die Rundfunkabgabe ist. Es zeigt aber auch, dass es sich lohnen kann, der Gier in den Rundfunkanstalten entgegenzutreten. Plötzlich können sie es beim SRG auch sparsamer, wenn sie dazu gedrängt werden. In der BRD ist aktuell nur die AfD für die Abschaffung der Zwecksteuer Rundfunkabgabe.

Share This:

Bildquellen

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Demokratie, Medien abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.