Mit Trojanischem Pferd zum Asyl

Ab sofort sollen humanitäre Korridore dabei helfen, uns mit noch mehr »Flüchtlingen« zu beglücken. Erbauer des neuen Trojanischen Pferdes ist die Glaubensgemeinschaft Sant’Egidio in Italien. Im Artikel vom Focus ist eine Reportage vom ARD verlinkt, die den humanitären Korridor beschreibt. Fielen die öffentlichen-rechtlichen Sender bisher durch Hetze gegen die Kirche und Christen auf, so entdecken sie nun das Christentum als helfende Hand bei der Flutung mit Flüchtlingen. Urplötzlich oder nur einmalig, sind die Kirchen für die ARD wieder heilig…

Während der gesamten Reportage werden immer wieder Kinder und Familien mit Kindern gezeigt. Nur am Anfang versucht man die Tränendrüsen der Zuschauer zu aktivieren.

Die Caritas Italien sucht sich unter den zahlreichen Flüchtlingen, die es nach Äthiopien geschafft haben, jene heraus, die sehr kostenintensiv sein werden. Darunter kranke Menschen und welche die gefoltert wurden. Den humanitären Korridor lässt sich die italienische Caritas 4 Millionen Euro kosten. Leider konnten bisher nur 2‘000 der 70‘000‘000 auf den Koffern Sitzenden nach Italien geflogen werden. Augenscheinlich ist der Großteil der Importierten christlich geprägt.

Vertreter der Glaubensgemeinschaft Sant’Egidio suchen in Italien die besonders Schutzbedürftigen heraus. Dann werden mit den Reisewilligen insgesamt drei Interviews geführt, um sicher zu gehen, dass es sich wirklich um Schutzbedürftige handelt, denn die Caritas ist als legaler Schlepper sehr gefragt. Danach erhalten die Geflohenen ein Visum, welches nur für Italien gilt. Nachdem die Schutzsuchenden in Italien eingeflogen wurden, kümmern sich Caritas und die Kirchengemeinde ein Jahr um sie. Pro Person und Tag darf jemand aus dem humanitären Korridor 15 Euro kosten. Nach einem Jahr müssen die Geflüchteten auf eigenen Beinen stehen! Darunter auch Südsudanesen, die eigentlich wieder in ihre Heimat wollen.

Etwa 15 Prozent der durch den humanitären Korridor Eingereisten verschwinden einfach und verlassen das Programm. Die Lega begrüßt den humanitären Korridor als legale und sichere Einreisemöglichkeit. Teilweise auch, weil die Lega sich nicht mit der mächtigen Kirche anlegen will. Frankreich, Belgien und Andorra wollen auch humanitäre Korridore schaffen. Deutschland erst nach der Landtagswahl in Bayern. Mit 500 Menschen soll 2019 ein Pilotprojekt in Deutschland starten…

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Bildquellen

  • Humanitärer Korridor: Screenshor ARD Reportage
  • Banner Kalkutta: Frank Borgmann
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