Hausdurchsuchung vorbereiten

Ich hatte in meinem Leben bereits drei Hausdurchsuchungen. Ich war nicht immer ein Engel, aber die Gründe für diese Hausdurchsuchungen waren für‘n Arsch! Jeden von uns kann es treffen, denn die Machtelite wird zunehmend abgelehnt und bekommt es deshalb mit der Angst zu tun. So wie beispielsweise die Sprecherin des Berliner Senats, Claudia Sünder.

Wie soll man sich aber auf eine Hausdurchsuchung vorbereiten? Wenn man länger als bis 6 Uhr schläft, dann ist das Nacktschlafen nur noch am Wochenende zu empfehlen. Wer Ordnung hält, ist nicht immer nur zu faul zum Suchen…

Da Polizei und Staatsanwaltschaft zumeist auf Zufallsfunde spekulieren, sollte man keine verbotenen Gegenstände in seiner Wohnung, im Keller, auf dem Dachboden und auch nicht im Auto haben. Immer häufiger haben es Polizei und Staatsanwaltschaften auf Speichermedien abgesehen. Für jede Nichtigkeit werden einem Computer, Laptop, Festplatten, USB-Sticks, Smartphones, Digitalkameras und Drucker weggenommen. Für die Sichtung all dieser Speichermedien haben die Beamten jedoch keine Zeit und die Staatsanwaltschaft oftmals kein Fachpersonal. Darum verstauben die Sachen in der Asservatenkammer. Ohne Anwalt bekommt sie auch nicht wieder.

Damit es die Strafverfolgungsbehörden nicht ganz so leicht haben, gibt es Verschlüsselungssoftware. So wie die von VeraCrypt (erst in der Praxis mit günstigen USB-Sticks üben/testen!). Man soll auch immer davon ausgehen, dass bei Rückgabe der Geräte der Bundestrojaner installiert wurde. Wer ganz sicher gehen will, dass die Polizei nichts Verwertbares in die Hände bekommt, der macht von den wichtigsten Daten regelmäßig Sicherungskopien auf eine sehr gut verschlüsselte externe Festplatte und bringt sie an einen von der Polizei nicht durchsuchbaren Ort. Sein Smartphone mit der Gesichtserkennung zu entsperren ist nicht besonders schlau!

Wenn man dann noch 500 Euro Bargeld bei Verwandten oder Freunden gebunkert hat, kann man sich noch am selben Tag einen neuen Laptop kaufen und seine Aufklärungsarbeit fortsetzen.

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Bildquellen

  • Durchsuchungsbefehl 300: Frank Borgmann
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