Strafanzeigen als Lernhilfe

Immer mehr Polizeieinsatzleiter lernen durch Strafanzeigen dazu. Zu dieser Erkenntnis durfte ich kommen. Melanie und ich haben schon sehr früh damit begonnen, alle Einsatzleiter strafrechtlich zu verfolgen, die Straftaten durch Linke oder Moslems zuließen. Nach einer gewissen Lernphase in Düsseldorf, konnten wir dann unsere Versammlungen und Spaziergänge störungsfrei durchführen. Unserem Beispiel folgen nun weitere patriotische Bewegungen. Aber auch intolerante Linke kommen ins Staunen, wenn sie plötzlich von der Polizei abgeführt werden, weil sie angezeigt wurden.

Strafanzeigen sind sehr wichtig, um einen reibungslosen Ablauf von Versammlungen zu gewährleisten. Polizeieinsatzleiter müssen nun entscheiden, ob sie die Linken strafrechtlich verfolgen oder selber belangt werden. Auch wenn die Verfahren gegen diese Polizisten eingestellt werden, bedeuten sie dennoch einen Karriereknick. Ich lasse von der jeweiligen Staatsanwaltschaft immer zusätzlich prüfen, ob der Einsatzleiter politisch motiviert Straftaten zuließ.

Wenn Polizisten sich weigern, Strafanzeigen aufzunehmen, dann muss man sich den Namen und die Dienststelle des Beamten geben lassen. Die Strafanzeigen und Strafanträge stellt man dann bei jener Staatsanwaltschaft, in der Stadt wo die Versammlung stattfand. Ich mache das mit Web.de-Fax, weil ich dann immer eine Bestätigung mit versendetem Inhalt als PDF bekomme. Das kostet mich pro Anzeige 60 Cent. Einen Anwalt schalte ich nur sehr selten ein.

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  • Paragraph: Frank Borgmann
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