Halal-Fleisch

qrcode Halal-Fleisch - 15Halāl (arabisch حلال , DMG ḥalāl) ist ein arabisches Wort und kann mit „erlaubt“ und zulässig“ übersetzt werden. Es bezeichnet alle Dinge und Handlungen, die nach islamischem Recht erlaubt oder zulässig sind.

So steht im Koran in Sure 5 im Vers 3

Verboten ist euch (der Genuß von) Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber ein anderer (Name) als Allah(s) angerufen worden ist, und (der Genuß von) Ersticktem, Erschlagenem, zu Tode Gestürztem oder Gestoßenem, und was von einem wilden Tier gerissen worden ist – außer dem, was ihr schlachtet…

Befürworter des Islams behaupten häufig, dass Halal-Fleisch für den Verbraucher gesünder sei. Der französische Veterinärmediziner Alain de Peretti widerlegte diese Aussage. Ihm zufolge muss man vom Gegenteil ausgehen. Leider kann Halal-Fleisch nicht immer erkannt werden, weil eine Kennzeichnung dieses Fleisches nicht vorgeschrieben ist. Da die Nachfrage durch steigende Zahlen muslimischer Konsumenten stetig wächst, stellen viele Schlachthöfe aus Kostengründen vollständig auf das muslimische Schlachten um.
Aber auch große Süßwarenhersteller stellen sich auf islamische kundschaft ein. Auf die Verwendung von Schweinegelatine wird verzichtet. Muslime können sich zudem auf dem “Veganer-Markt“ mit Lebensmitteln eindecken.

In Deutschland leben bereits über vier Millionen Muslime. Sie fordern immer deutlicher ihren Anspruch auf ein Leben nach islamischen Grundsätzen ein. Für Halal-Produkte gibt es bereits zahlreiche Zertifizierungsstellen und dazugehörige Gütesiegel. Alle Speisen werden unter die Lupe genommen. Denn Muslimen sind alle Lebensmittel verboten, in denen sich Alkohol oder Schweinefleisch befinden. Aber auch der Verzehr von Eselfleisch ist Muslimen nicht gestattet.
Halal geht sogar soweit, dass Lebensmittel mit Schweinefleisch und/oder Alkohol nicht im gleichen Raum gelagert werden dürfen, wie das von Halal-Produkten. Auch das Verwenden von Geschirr und Besteck, welches mit Schweinefleisch in Berührung kam, versuchen immer mehr Muslime zu vermeiden. Bei der Bundeswehr (http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/propaganda-marsch-so-kuscht-die-bundeswehr-vor-muslimen.html) soll es bereits getrennte Zubereitung für Muslime geben.

Hygiene nicht immer gewährleistet

Auf Alkohol basierende Reinigungsmittel sind für Muslime verboten. Das Schächten (islamische Schlachtung) wird sehr häufig als sauber und professionell propagiert. Im Regelfall aber lassen sich Missstände in der Hygiene nicht vermeiden. Um das Fleisch für Muslime konsumierbar zu machen, wird der Hals der unbetäubten Tiere bis auf die Wirbelsäule durchgeschnitten. Eine Praxis, die eigentlich in der EU verboten ist, weil Luftröhre und Speiseröhre nicht durchtrennt werden dürfen.

Bedenkliche Vorgänge beim Schächten:

Der Mageninhalt der Tiere fließt durch die Speiseröhre zurück und gerät in die direkt anliegende Luftröhre.
Die bei vollem Bewusstsein gestressten Tiere atmen weiter. Der bis zu fünfzehn Minuten andauernde Todeskampf sorgt dafür, dass der Mageninhalt durch die Luftröhre in die Lunge gerät.
Die sortenreichen Keime gelangen über die Lunge ins Blut. Durch den Todeskampf wird die Durchblutung angeregt und dadurch sämtliche Organe und das Fleisch mit Keimen belastet.
Die Tiere lassen im Stress des Todeskampfes Kot und Urin unter sich, womit das gesamte Schlachtareal zusätzlich verunreinigt wird.
Eine nach westlichen Standards geregelte Schlachthygiene ist so nicht möglich.
Da die muslimischen Konsumenten nur bestimmte Fleischstücke bevorzugen, geraten die Reste in den freien – nicht als Halal gekennzeichneten – Verkauf.
Aus Kostengründen stellen Schlachthöfe ihre Produktion komplett auf Halal um.
Eine wissentliche gesundheitliche Gefahr wird aus Rücksicht auf Muslime für die Gesamtbevölkerung in Kauf genommen.

Das Schlachten ohne Betäubung trifft auch beim Deutschen Tierschutzbund auf erhebliche Kritik. Die Tiere erleben minutenlang qualvolle Schmerzen. Oftmals müssen Artgenossen die Todesschreie hautnah miterleben, was deren Stress weiter erhöht. Die Schlachttiere werden zu Zeugen ihrer eigenen Tötung. Da das Ausbluten sehr langsam geschieht, verstopfen gelegentlich die Adern, so dass häufig nachgeschnitten werden muss. Die Tiere erleben das bei vollem Bewusstsein! An dieser Stelle erweist sich die Wirbelsäule als Schutz für Adern und Nerven zum Nachteil der Tiere.
Obwohl sich das Grundgesetz in Artikel 20a eindeutig für den Tierschutz ausspricht, werden für Muslime Ausnahmen gemacht. Eine andere Ursache für die Beugung des Tierschutzes zugunsten von Muslimen könnte in der Furcht der Politiker vor gewaltsamen Protesten seitens der Muslime liegen.

In einer modernen Welt sollte das blutige Schächten der Vergangenheit angehören. Eine Betäubung mittels Elektroschock würde den Tieren eine erhebliche Qual ersparen. Im Judentum findet das koschere Schlachten unter Betäubung statt. Die nachfolgenden Tiere erleben nicht die über Minuten andauernden Todesschreie ihrer Artgenossen. Auch wenn für diese Schlachttiere keine Rede von Entspannung ist, so haben sie aber dennoch weniger Angst und somit auch weniger Stress. Eine Ausblutung der Tiere wird gewährleistet. Das Fleisch von vor der Schlachtung betäubter Tiere ist qualitativ höherwertiger, da sich im Fleisch nicht betäubt geschlachteter Tiere Stresshormone verteilen, was ein Gesundheitsrisiko für den Verbraucher ist (höhere Catecholaminwerte). Hinzu kommt die bessere Schlachthygiene.

Die deutsche Gesetzgebung schreibt keine Kennzeichnung von Halal-Produkten vor. Darum verzehren nicht nur Muslime Halal-Fleisch, sondern auch immer mehr Menschen, die mit dem Islam oder der qualvollen Tötung von Tieren nichts zu tun haben wollen. Die kapitalistische Angst vor Verlusten, falls Tiere durch die Betäubung verenden, verhindert eine tiergerechte Schlachtung.
Aus nicht nachvollziehbaren Gründen werden die Artikel 3 und 20a des Grundgesetzes und auch der Artikel 136 der Weimarer Verfassung (noch gültig) zu Gunsten einer Religion umgangen.

Weil der Volksverhetzungsparagraph (130 StGB) gerne gegen Islamkritiker verwendet wird, wird auf eine Verlinkung zu Videos, die sich mit der Halal-Schlachtung beschäftigen, verzichtet. Sie werden gebeten sich entsprechende Videos und Bilder auf gängige Videoplattformen und Bilderdienste anzusehen. So soll vermieden werden, dass diese Webseite aufgrund brutaler Videos oder blutiger Bilder verboten wird.

Flugblatt  Halal Fleisch (ohne Impressum)

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Bildquellen

  • qrcode Halal-Fleisch – 15: Frank Borgmann