Die Pilgerfahrt

Zu den Pflichten der Muslime gehört es mindestens einmal im Leben die Pilgerfahrt nach Mekka gemacht zu haben. Es ist der „Gottesdienst in Vollendung“ und zugleich die Loslösung von Zeit, Gelüsten, Bedürfnissen und Vermögen. Die Pilgerfahrt ist die fünfte Säule im Islam. Sie ist dem Jihad gleichgestellt. Als Belohnung für die Pilgerfahrt winkt als Belohnung das Paradies.
Für „Nichtmuslime“ ist das Betreten von Mekka strengstens verboten!
Es gibt die kleine Pilgerfahrt (Umra), die auch in der „Nebensaison“ getätigt werden kann und die große Pilgerfahrt (Haddsch), die in einer bestimmten Zeit stattfinden muss.
Mit dem Besuch von Mekka hat es sich aber nicht getan. Wie so ziemlich alles im Islam unterliegen auch Pilgerfahrt und die dazugehörigen Rituale den strengen Vorschriften.

Um Mekka gibt es eine sogenannte „IHRAM-Zone“. Bevor die Gläubigen Mekka betreten müssen sie die Weihekleidung anlegen. Beim Eintritt in den Weihezustand gelten wieder Regeln (Ihmra), was während des Ihram erlaubt und verboten ist.
Dann gibt es da noch die „HARAM-Zone“, die erste Schutzzone der Menschheit für Pflanzen, Tiere und Frieden. Sie ist 8 bis 20 Kilometer um Mekka herum.
Die Al-Haram-Moschee in Mekka ist die wichtigste Moschee im Islam; gefolgt von der Prophetenmoschee in Medina.
Nun gibt es drei verschiedne Rituale, um die Pilgerfahrt perfekt zu machen. Dazu gehören vorgeschriebene Gebete, Reinigungsrituale, Orte der Übernachtung, Besuch des Grabes des Propheten, Besuch der Moschee und die Steinigung aller drei Säulen.

Wer es genauer wissen möchte kann sich die PDF zur Pilgerfahrt ansehen.

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