Jouwatch

 

»Ursprünglich war ich Musikjournalist, das war ich bei der taz und dann auch bei der BZ. Zwischendurch habe ich noch für viele Magazine als freier Autor gearbeitet und jede Menge Bücher geschrieben.

Politisiert worden bin ich am 11.September 2001, als der islamische Terroranschlag die Welt erschütterte. Ich wurde an diesem Tag nach Kreuzberg geschickt, um „die Stimmung einzufangen.“ Ich traf auf viele moslemische Männer, die auf den Straßen gejubelt und getanzt haben. Das wollte ich dann auch so schreiben, doch das wurde mir von der Chefredaktion untersagt, „weil man die Moslems nicht schlechtmachen wollte“. Das waren dann sozusagen meine ersten erzwungenen Fake-News.

Das war der Auslöser, der mich dazu brachte, mich mit dem Islam zu beschäftigen. Es hat aber noch neun Jahre (von denen ich drei Jahre in Portugal verbracht habe) gedauert, bis ich mich auch als Journalist mit dem Islam auseinandergesetzt habe.

Als ich Ende 2010 die Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT mitgründete und ehrenamtlich als Pressesprecher arbeitete, verlor ich als freier Journalist meine letzten Aufträge. Ich durfte dann nicht mal mehr Artikel über Hundeerziehung veröffentlichen.«

 

Dieser Text wurde von der Webseite Jouwatch aus „Der Macher dahinter“ übernommen. Ein sehr interessantes Interview.

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